Awareness

english version below

In diesem Konzept stellen wir unsere Grundhaltung zum Thema Awareness dar. Dabei wollen wir einen groben Überblick geben, der nicht alle Einzelheiten ausführen kann. Wie bei allen Dingen in Selbstverwaltung gilt ehrlicherweise auch hier: Formulierten Ansprüchen können wir nicht immer gerecht werden und müssen uns an den Kapazitäten aller Beteiligten ausrichten.

1. Was bedeutet Awareness und was möchten wir damit erreichen?

Awareness bedeutet Achtsamkeit, Bewusstsein und Sensibilität im zwischenmenschlichen Umgang. Wir verstehen es als Konzept, das bestehende Macht- und Herrschaftsstrukturen kritisch hinterfragt und für uns eine Grundlage für gelingende politische Arbeit ist. In diesem Zusammenhang reflektieren wir die persönlichen Grenzen von uns und anderen.

Wir möchten Menschen unterstützen, die übergriffiges, diskriminierendes und/oder grenzüberschreitendes Verhalten erleben und beobachten.

Kurz gesagt: Unser Ziel ist es, dass sich Menschen in der KaTS so sicher und wohl wie möglich fühlen können. Es gibt eine feste Awareness-AG, die immer kontaktiert werden kann und regelmäßig pleniert. Zudem gibt es bei größeren Veranstaltungen (z.B. Partys) eine Awareness-Struktur, die von den veranstaltenden Gruppen für die Dauer der Veranstaltung gestellt wird.

2. Was sind Grundsätze unserer Awareness-Arbeit?

Betroffenen-zentrierter Ansatz

Wir arbeiten mit einem Betroffenen-zentrierten Ansatz. Das bedeutet: Zuerst bieten wir Betroffenen emotionale Unterstützung im Umgang mit der erlebten Situation an. Dann fragen wir nach, welche weiteren Schritte sich die betroffene Person wünscht. Der betroffenen Person wird aktiv zugehört und Glauben geschenkt. Die Awareness- Person zeigt Solidarität und vermittelt der betroffenen Person, dass ihre Wahrnehmung relevant ist und ernst genommen wird. Somit setzen wir uns parteilich für die betroffene Person ein. Awareness-Arbeit kann konkret folgende Punkte beinhalten:

  • Die Awareness-Person fragt nach den Bedürfnissen der betroffenen Person und versucht, diesen entgegen zu kommen bzw. diese gemeinsam herauszufinden.

  • Ziel ist die Selbstermächtigung bzw. das Empowerment der betroffenen Person. Das bedeutet, dass die betroffene Person sich (sofern möglich/erwünscht) wieder handlungsfähiger fühlen und selbst Entscheidungen treffen kann.

  • Die Awareness-Person geht in einen Gesprächsprozess mit übergriffigen Personen oder kommuniziert Kritikpunkte/Wünsche an übergriffige Personen oder die Veranstaltenden.

  • Wenn gewünscht, kann bei der Kontaktaufnahme zu professionellen psychologischen oder anderen Beratungsstellen unterstützt werden.

Vertraulichkeit & Anonymität

Die Awareness-Personen behandeln Informationen vertraulich und geben sie nur in Absprache mit den betroffenen Personen an Außenstehende weiter. Das Awareness-Team berät sich untereinander und reflektiert Situationen im Nachhinein. Wir besprechen für das Haus relevante Awareness-Prozesse im Hausplenum grundsätzlich anonymisiert, sofern nicht anders von der betroffenen Person gewünscht. Unser Anspruch ist ein sensibler Umgang aller Beteiligten mit den besprochenen Informationen.

Die Awareness-AG arbeitet nicht mit der Polizei zusammen.

Definitionsmacht

Wir arbeiten mit der Definitionsmacht1. Das bedeutet: Betroffene können immer selbst bestimmen was sie als Übergriff, Grenzüberschreitung oder Diskriminierung erleben. Wir stellen die Wahrnehmung von betroffenen Personen nicht infrage!

Handlungsfähigkeit

Unser Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, handlungsfähig zu bleiben bzw. handlungsfähiger zu werden. Gemeinsam mit der betroffenen Person besprechen wir, welche Handlungen, Prozesse & Konsequenzen umsetzbar sind. Weitreichendere Konsequenzen, die vom Kollektiv im Haus getragen werden müssen, wie z.B. längerfristige Ausschlüsse, werden auf dem Hausplenum besprochen und beschlossen. Dabei unterstützt die Awareness AG die Bedürfnisse der betroffenen Person. Grundsätzlich geschieht nichts ohne Absprache und gegen den Willen der betroffenen Person.

3. Wie möchten wir Awareness-Arbeit in der KTS umsetzen?

Die Awareness-Arbeit in der KTS gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: Die Awareness-AG, die Awareness-Strukturen auf Veranstaltungen und die kollektive Haltung im Haus.

3.1 Awareness-AG

Unsere Gruppe trifft sich einmal wöchentlich im Haus. Das Plenum ist potenziell offen und wir freuen uns über Menschen, die Lust haben mitzuwirken. Gerne mit einer vorherigen Kontaktaufnahme, z.B. per E-Mail. Wir kümmern uns unter Anderem um ein Grundgerüst an Materialien für die konkrete Awareness-Arbeit (Gestaltung des Awareness-Raums und Ausstattung mit Westen, Handy, Infomaterial…). Außerdem sind wir ansprechbar für Awareness-Themen, die die Strukturen im Haus betreffen und können die Perspektive von betroffenen Personen ins Haus einbringen.

Den Orga-Gruppen von Partys und anderen Veranstaltungen stehen wir, wenn gewünscht, beratend zur Seite. Wir sprechen z.B. gemeinsam darüber, was es für eine gelingende Awareness auf Veranstaltungen braucht und was vor Ort zur Verfügung steht. Außerdem können wir bei Bedarf eine kurze Einführung für Awareness-Schichten anbieten. Im Vor- und Nachhinein von Veranstaltungen können wir Feedback und Rückfragen zum Thema Awareness an die Veranstaltenden weitergeben. Außerdem freuen wir uns, wenn eine Vernetzung mit anderen lokalen Awareness-Gruppen stattfindet.

3.2 Awareness bei Veranstaltungen

Bei Events sind die Veranstaltenden selbst dafür verantwortlich, eine Awareness-Struktur zu stellen und sich um die Besetzung der Awareness-Schichten zu kümmern. Die Awareness AG kann sie hierbei unterstützen: mit Materialien (Handy, Erkennungsmerkmale, Infomaterial, Skills), Vermittlung von Awareness-Grundlagen, Einführung in die Räumlichkeiten und Strukturen im Haus.

Bei Veranstaltungen sind ansprechbare Awareness-Personen als solche visuell erkennbar. Die Erkennungsmerkmale können sich je nach Veranstaltung unterscheiden. Häufig sind es leuchtende Armbänder oder pinke/lila Cappies oder Westen. Je nach Größe der Veranstaltung gibt es mobile Awareness-Personen und/oder einen Awareness-Stand mit entsprechenden Infomaterialien und ansprechbaren Personen. Das Awareness-Team ist bei Veranstaltungen oft auch telefonisch erreichbar, die Nummer hängt dann aus. Mit Aushängen (z.B. an Klos, Einlass, Bar, …) wird auf die Erkennbarkeit und Erreichbarkeit des Awareness-Teams aufmerksam gemacht. Auch Menschen am Einlass oder an der Bar können angesprochen werden und an Awareness-Personen vermitteln. Awareness-Personen sind während ihrer Schicht nüchtern.

Es gibt einen Awareness-Raum, in den sich Menschen zurückziehen können, wenn sie Ruhe brauchen oder ein vertrauliches Gespräch mit Awareness-Personen führen möchten. Auf einigen Veranstaltungen gibt es zusätzliche Rückzugsräume (z.B. für BiPOC, FLINTA, TIN…2).

3.3 Kollektive Awareness

Wir verstehen Awareness als Haltung und Handlungsansatz, nicht ausschließlich als Unterstützungsangebot in übergriffigen Situationen. Das bedeutet, dass wir für Awareness sensibilisieren wollen, da sie in jeder zwischenmenschlichen Begegnung relevant ist. Im Haus wollen wir kollektiv Verantwortung übernehmen, um eine Awarenesskultur zu lernen, da auch in linken Räumen Herrschafts- und Machtstrukturen existieren. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, diese im Haus abzubauen.

Uns ist ein solidarischer Umgang miteinander wichtig. Mit konstruktiv formulierter Kritik und Fehlerfreundlichkeit wollen wir zum kollektiven Lernen beitragen.

Die Stärkung und Unterstützung von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, ist die oberste Priorität unserer Awareness-Arbeit.  Daher kann es in seltenen Fällen dazu kommen, dass vom Plenum Ausschlüsse bzw. Hausverbote für gewaltausübende Personen ausgesprochen werden.

Wir sehen Awareness als ein Konzept, das uns dabei hilft, mit den Auswirkungen von Diskriminierung & gesellschaftlichen Machtstrukturen umzugehen und sie in unseren Räumen abzubauen. Dabei soll Awareness sensibilisieren und auf Missstände aufmerksam machen. Wir versuchen uns gegenseitig aufzufangen und Räume zu schaffen, die zu möglichst sicheren Orten werden. Gleichzeitig ist Awareness keine Praxis, die alleine die bestehenden Verhältnisse umwerfen kann oder „unsere“ Räume komplett frei von Diskriminierung macht. Der Kampf für eine befreite Gesellschaft muss daher darüber hinaus gehen.

Wenn du Interesse hast bei uns mitzumachen oder Fragen/Anliegen hast, schreib uns gerne eine Mail.

awareness-kats[ät]immerda[Punkt]ch

Wenn du uns eine verschlüsselte Mail schreiben willst, findest du den PGP Key weiter unten auf der Seite oder bekommst ihn auf Anfrage.

Mehr Informationen zum Thema Awareness finden sich z. B. unter a-team.blog/was-ist-awareness und awarenetz.org

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Fußnoten:

1: Mehr Informationen zu Definitionsmacht findet Ihr bspw. im Glossar des Awareness Instituts (https://awareness-institut.net/glossar/definitionsmacht)

2: BIPoC: Black, Indigenous and People of Color; 

FLINTA: Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans, und agender Personen

TIN: Trans, Inter- und Nicht-binäre Personen

 


english version

 

In this concept, we present our basic stance on the topic of awareness. We want to provide a rough overview that cannot cover all the details. As with all things in self-administration, we must be honest and admit that we cannot always meet the stated requirements and must align ourselves with the capacities of all those involved.

1. What does awareness mean and what do we want to achieve with it?

Awareness means mindfulness, consciousness, and sensitivity in interpersonal relationships. We understand it as a concept that critically questions existing power and domination structures and is a basis for successful political work. In this context, we reflect on our own personal boundaries and those of others.

We want to support people who experience and observe abusive, discriminatory, and/or transgressive behavior.

In short, our goal is to make people feel as safe and comfortable as possible at KaTS. There is a permanent awareness group (Awareness AG) that can always be contacted and meets regularly. In addition, for larger events (e.g., parties), there is an awareness structure that is provided by the organizing groups for the duration of the event.

2. What are the principles of our awareness work?

Victim-centered approach

We work with a victim-centered approach. This means that we first offer victims emotional support in dealing with the situation they have experienced. We then ask what further steps the affected person would like to take. We actively listen to the victim and believe what they say. The awareness person shows solidarity and conveys to the affected person that their perception is relevant and taken seriously. In this way, we take the side of the affected person. Awareness work can specifically include the following points:

• The awareness person asks about the needs of the affected person and tries to meet them or find them out together.

• The goal is the self-empowerment of the affected person. This means that the affected person feels more capable of acting again (if possible/desired) and can make their own decisions.

• The awareness person enters into a dialogue with the perpetrators or communicates points of criticism/wishes to the perpetrators or the organizers.

• If desired, support can be provided in contacting professional psychological or other counseling centers.

Confidentiality & anonymity

Awareness persons treat information confidentially and only disclose it to outsiders in consultation with the persons concerned. The awareness team consults among themselves and reflects on situations afterwards. We discuss awareness processes relevant to the institution in the institutional plenary session on an anonymous basis, unless otherwise requested by the person concerned. We expect all participants to treat the information discussed with sensitivity.

The Awareness Working Group does not cooperate with the police.

Power of definition

We work with the concept of power of definition. This means that those affected can always decide for themselves what they experience as assault, boundary violation, or discrimination. We do not question the perceptions of those affected!

Capacity to act

Our goal is to support those affected in remaining capable of acting or becoming more capable of acting. Together with the affected person, we discuss which actions, processes, and consequences are feasible. More far-reaching consequences that must be borne by the collective in the house, such as longer-term exclusions, are discussed and decided upon at the house plenary meeting. In doing so, the Awareness Working Group supports the needs of the affected person. As a matter of principle, nothing is done without consultation and against the will of the affected person.

3. How do we want to implement awareness work at KTS?

Awareness work at KTS is divided into three different areas: the Awareness Working Group, awareness structures at events, and the collective attitude within the organization.

3.1 Awareness Working Group (Awareness AG)

Our group meets once a week. The plenary session is potentially open, and we welcome anyone who would like to participate. Please contact us in advance, e.g., by email. Among other things, we take care of the basic framework of materials for concrete awareness work (designing the awareness room and equipping it with vests, cell phones, information material, etc.). We are also available to discuss awareness issues that affect the structures in the house and can bring the perspective of affected persons into the house plenary.

We are available to advise the organizing groups of parties and other events if desired. For example, we discuss what is needed for successful awareness at events and what is available on site. We can also offer a short introduction to awareness shifts if required. Before and after events, we can pass on feedback and queries on the topic of awareness to the organizers. We also welcome networking with other local awareness groups.

 

3.2 Awareness at events

At events, the organizers themselves are responsible for providing an awareness structure and staffing the awareness shifts. The Awareness Working Group can support them in this by providing materials (cell phones, identification badges, information material, skills), teaching the basics of awareness, and introducing them to the premises and structures in the building.

At events, awareness personnel are visually recognizable as such. The identifying features may vary depending on the event. Often they are bright bracelets or pink/purple caps or vests. Depending on the size of the event, there are mobile awareness personnel and/or an awareness stand with relevant information materials and personnel available to talk to. The awareness team can often be reached by phone during events; the number is then posted. Signs (e.g., in restrooms, at the entrance, at the bar, etc.) draw attention to the visibility and availability of the awareness team. People at the entrance or at the bar can also be approached and referred to awareness personnel. Awareness personnel are sober during their shift.

There is an awareness room where people can retreat if they need a calm and quiet space or want to have a confidential conversation with awareness persons. At some events, there are additional retreat rooms (e.g., for BiPOC, FLINTA, TIN…2).

3.3 Collective Awareness

We understand awareness as an attitude and approach to action, not exclusively as a form of support in situations of abuse. This means that we want to raise awareness, as it is relevant in every interpersonal encounter. Within the organization, we want to take collective responsibility for learning a culture of awareness, as structures of domination and power also exist in left-wing spaces. Together, we want to work on dismantling these within the organization.

It is important to us to treat each other with solidarity. We want to contribute to collective learning through constructively formulated criticism and a willingness to accept mistakes.

Empowering and supporting people who are affected by discrimination is the top priority of our awareness work. Therefore, in rare cases, the plenary may decide to exclude or ban violent individuals from the house.

We see awareness as a concept that helps us deal with the effects of discrimination and social power structures and break them down in our spaces. Awareness should sensitize people and draw attention to injustices. We try to support each other and create spaces that are as safe as possible. At the same time, awareness alone cannot overturn existing conditions or make “our” spaces completely free of discrimination. The struggle for a liberated society must therefore go beyond this.

If you are interested in joining us or have any questions or concerns, please feel free to send us an email.

awareness-kats[at]immerda[dot]ch

If you would like to send us an encrypted email, you can find the PGP key further down the page homepage or request it from us.

More information on the topic of awareness can be found, for example, at a-team.blog/was-ist-awareness and awarenetz.org.

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Footnotes:

1: More information on the concept of power of definition can be found, for example, in the Awareness Institute glossary (https://awareness-institut.net/glossar/definitionsmacht).

2: BIPoC: Black, Indigenous, and People of Color;

FLINTA: Women, lesbians, inter, non-binary, trans, and agender persons.

TIN: Trans, inter, and non-binary persons.


 

 

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